Ein Phänomen, das du dir als Mutter jeden Tag zu eigen machen solltest!


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Kennst du das auch? Am Vortag hat es geregnet, heute scheint die Sonne. Du bist mit deinem Kind mit Sandalen unterwegs. Oh, da ist eine schöööööne, grooooße, verlockende Pfütze, dann sagst du; „Noah, geh` jetzt nicht da rein!“. Und platsch! Da ist es schon passiert. Oh nein, so ein Mist! Socken nass, Sandalen nass und auch die schöne neue Hose ist schlammig… tief durchatmen… Was tust du jetzt – ausrasten? Nein, lieber nicht. Versuchen wir es zuerst einmal mit Analysieren und versuchen, das Kind zu verstehen. Aber du kommst noch nicht ganz darauf? Was war passiert?

Heute möchte ich dir da ein wenig auf die Sprünge helfen. Es soll heute um ein Phänomen gehen, über welches bereits 1911 das erste Mal geschrieben wurde. Es nennt sich „selbsterfüllende Prophezeiung“ oder auch „self-fulfilling Prophecy“.

Was ist damit genau gemeint? Wie funktioniert das?

Die Theorie besagt, dass sobald es eine Prognose gibt, am Ende dies die Ursache für das Wahr werden der Prognose ist. Mit anderen Worten, was ich glaube, wird auch wahr, weil ich daran glaube und es deshalb auch unbewusst umsetze.

Bei dem Pfützenbeispiel, oben, ist es so, dass die Mutter ahnt, dass das Kind sofort in die Pfütze springen möchte, deshalb sagt sie ja auch: „Noah, geh´ jetzt nicht da rein!“. Die Erwartungshaltung der Mutter ist also ganz klar. Das kommt auch so beim Kind an. Das Kind verhält sich genauso, wie die Mutter es erwartet hat und planscht in der Pfütze

Was ich erwarte beeinflusst meine Wahrnehmung und mein Verhalten.

Wenn wir uns in der Familie treffen und mein Vater guckt argwöhnisch zu mir, als ich versuche lässig den Saft in das Glas zu schütten, sagt er: „Anne, pass auf, dit wird doch nüscht!“ Und zack, ist die schöne weiße Tischdecke versaut… und klar kommt hinterher noch der Spruch: „Ick hab dir doch jesagt du sollst uffpasssen!“. Sprüche, wie „Das habe ich schon kommen sehen!“, ist auch so ein Klassiker für „selbsterfüllende Prophezeiungen“.

Es gibt zum Thema „selbsterfüllende Prophezeiung“ einige Untersuchungen, z.B. konnten einmal mittel begabte Schüler 20 % bessere Leistungen erbringen, weil den Lehrern gesagt wurde, es handelt sich um besonders begabte Schüler.

Selbst in der Medizin kennt man ja den Placeboeffekt, Menschen werden geheilt, obwohl sie gar kein Medikament bekommen haben und auch umgekehrt gibt es den Nocebo Effekt, Menschen können erkranken, weil sie an die Nebenwirkungen, des verabreichten Schein-Medikamentes, glauben.

Die „selbsterfüllende Prophezeiung“ beeinflusst uns und unsere Mitmenschen demnach, also enorm.

Was kann ich jetzt tun?

Das Schöne ist ja, dieses Prinzip funktioniert in beide Richtungen, positiv, wie negativ!

Also:

1. Denke stets Positiv!

Erwarte nur Gutes von deinem Kind und es wird Gutes passieren! Vertrauen ist immer die Basis für eine gute Beziehung.

Um beim Anfangsbeispiel zu bleiben. Ich erwarte, dass das Kind nicht mit Sandalen in die Pfütze geht. Also muss ich auch gar nichts sagen, sondern gehe selbstsicher daran vorbei. Aber Vorsicht! Kinder achten ja nicht nur auf das von mir Gesagte, sondern auf die gesamte Körpersprache, gibt es Unstimmigkeiten, wirst du darüber informiert werden. 😉

2. Positiv umdeuten!

Selbst, wenn dein Kind etwas macht, was dir nicht gefällt, unterstelle ihm
immer eine positive Absicht!

Huch jetzt ist das Kind doch in die Pfütze gelaufen. Sei überrascht oder tue wenigstens so, als ob du es wärst. Dann kannst du auch gerne kommentieren: „Oh, hast du die Pfütze übersehen?“, „Oh, hast du vergessen, dass du keine Gummistiefel anhast?

Fazit:

Änderst du deinen Blick auf die Welt, ändert sich die Welt. Eigentlich eine simple Sache. Aber es fällt oft schwer, die eigenen Gedanken und Erwartungen in den Griff zu bekommen. Aber ist es nicht toll, dass du noch jeden einzelnen Tag in deinem Leben daran arbeiten kannst? Lasse dich auf diese neue Denkweise ein und erlebe, wie dein Kind reagiert! Wenn du erst einmal damit anfängst, wirst du so Schritt für Schritt gelassener werden und es entstehen ganz neue, positive Vorurteile.

Welche Erfahrungen hast du schon mit „selbst erfüllenden Prophezeiungen“gemacht? Oder hast du vielleicht schon meinen Tipp umgesetzt? Was ist passiert? Wie hast du, wie dein Kind reagiert?

Schreib es gerne hier unten in die Kommentare! Ich bin gespannt!

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